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News - Westfälischer Gastronomiepreis 2008 vergeben
Westfälischer Gastronomiepreis 2008 vergeben20.10.3020


Dortmund - Viele Überraschungen und Begeisterung gab es bei der Vergabe des 1. Westfälischen Gastronomiepreis in Dortmund. Überraschungen weil Redaktion und Jury bis zur Preisverleihung dicht hielten an wen die Preise gehen. Begeisterung weil es eine rundum gelungene Veranstaltung war. Der Festsaal von der Radeberger –Brauerei war festlich und stimmungsvoll hergerichtet, die Band Rainbow Company verbreitete mit weissen Smokings und 8-köpfigem Ensemble Big-Band Flair und WDR-Moderator Peter Grossmann führte professionell und unterhaltsam durch den Abend. Höhepunkte gab es, neben dem Menü der angereisten und teils Sternedekorierten Spitzenköche, gleich mehrere. Gerhard Besler stellte seinen neuen Bildband „Westfalen – kulinarisch – touristisch – lecker“ vor, bevor es zum eigentlichen Höhepunkt, zur Verleihung der Preise kam.

Impressionen:
Westfälischer Gastronomiepreis 2008 © futec



Warum wieder ein neuer Preis
Erstens ist bei den Menschen ein Trend zurück zur Regionalität erkennbar. Das behaupten wenigstens einige Umfragen. Das tägliche Gerede von Globalität hängt vielen bereits zum Hals heraus. Man möchte sich wieder mit seiner Region identifizieren. Dazu gehören im Wesentlichen auch der Tourismus und natürlich die Gastronomie.
Zweitens spielt in allen überregionalen Guides und Food-Magazinen Westfalen und deren Köche nur eine ganz untergeordnete Rolle.
Bei den überregionalen Magazinen spielt die Musik oft erst südlich der Mainlinie. Die meisten heimischen Restaurantgäste interessiert es auch nur am Rande, welches das beste Wellnesshotel in Kapstadt ist, oder was Ferran Adriá gerade im El Bulli kocht. Die meisten Restaurantgäste interessiert vielmehr, wie gut Jens Bomke wirklich kocht oder wie gut die Currywurst in der Libori-Lounge bei Elmar Simon schmeckt, oder wie gut kann man wirklich Wellness machen im Hotel Deimann.
Ganz nebenbei bemerkt haben wir auch in Westfalen einige Sterneköche.
Wir möchten die westfälische Gastronomie und deren Köche ins richtige Licht rücken. Nicht nur weil es gerade trendy ist, sondern aus Überzeugung.
Deshalb haben wir den „Westfälischen Gastronomiepreis“ ausgelobt.

Die Preisträger 2008

Kategorie: Westfälisches Produkt des Jahres

Sasse Korn
Feinbrennerei Theo Sasse, Schöppingen

Bei dem westfälischen Produkt des Jahres kam es der Jury darauf an, typische westfälische Produkte zu würdigen die auf handwerkliche Art und Weise hergestellt und regional vertrieben werden.
Der Kornbrand gehört zur Kulturgeschichte Westfalens und das Münsterland ist für diese Spirituose besonders bekannt.
Seit 1707 werden in Schöppingen von der Familie Sasse Kornbrände hergestellt. Im 18. und 19. Jahrhundert reiften noch alle Kornbrände in Holzfässern. Im Laufe der Industrialisierung kam es immer mehr zur Entschmackung dieses Produkts. Seit einigen Jahren werden bei Sasse edle Brände wieder nach historischem Vorbild hergestellt. Für den Brennvorgang hat man eigens eine Brennanlage aus Kupfer restauriert um den Münsterländer Lagerkorn V.S.O.P. herzustellen, der alten Eichenholzfässern lagert. Die Herstellung dieses Produktes erfordert höchstes Fachwissen und vor allen viel Zeit.
Die Gäste in den Restaurants und Gasthöfen haben Sasse Korn zum westfälischen Produkt des Jahres gewählt.
Gast und Preisträger: Rüdiger Sasse

Die beliebtesten Restaurants in Westfalen

10. Restaurant Pellemeier in Lienen
9. Hotel – Restaurant Ammertmann in Gronau – Epe
8. Hotel Deimann in Schmallenberg
7. Spezialitätenrestaurant Hugo im Dahl
6. Haus Hochstein in Wenholthausen

Vorgestellt und per Urkunde ausgezeichnet wurden:

5. Hotel Restaurant Lindenhof in Emsdetten
Seit das Haus 1912 erbaut wurde, beherbergt es die Gastwirtschaft „Lindenhof“. In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde fortlaufend erweitert und ausgebaut. Heute verfügt das Hotel über 32 individuell eingerichtete Gästezimmer und ein altdeutsch eingerichtetes und mit zahlreichen Antiquitäten ausgestattetes Restaurant. Seit 2003 führt Udo Hankh jun. gemeinsam mit seinen Eltern den Hotel- und Gastronomiebetrieb. Küchenchef Udo Hankh, der vor seiner Rückkehr in den elterlichen Betrieb seine ein der „Traube Tonbach“ absolvierte und sich unter anderem bei Winkler in Aschau weiter bildete, eine große Küche für die Gourmets der Region. Für die Küche und den freundlichen und professionellen Service, der von Christine Hankh geleitet wird, Gault Millau erhielt das dafür 14 Punkte.

Von den Gästen und Lesern des WESTFALEN-MAGAZINS erhielt der Lindenhof die Durchschnittsnote von 1,36 und erreichte damit den 5. Platz.
(Gast: Christine Hankh)

4. Schloss-Restaurant Nordkirchen
Das Schlossrestaurant Nordkirchen, auch bekannt als „westfälisches Versailles“ ist seit 2004 untrennbar mit dem Namen Franz L. Lauter verbunden. Er machte aus dem ehemaligen Schlosskeller das Venus - Gourmetrestaurant und sein westfälisches Sauerkraut Restaurant. Franz L. Lauter kocht seit mehr als 20 Jahren auf hohem- und Sterne Niveau. Schlösser spielen dabei stets eine große Rolle, denn vor n Zeit in Nordkirchen kochte er 23 Jahre im Schloss Schwansbell. Hier erkochte er sich auch einen Michelinstern. Franz Lauter ist in der Gastronomieszene vor allem durch seine Kreativität unternehmerischen Wagemut bekannt. Ein Beispiel ist sein fruit.caviar, den Sie heute Abend hier genießen können. Lauter ist für unsere Region auch als kulinarischer Botschafter unterwegs und kochte für die Landesvertretung auch schon in Tokio. Seine Gäste bewerteten das Schloss-Restaurant mit der Durchschnittsnote von 1,36, das damit den 4. Platz erreichte.
(Gast: Franz L. Lauter)

Kristallglas-Award und Urkunde:

3. Hotel-Restaurant Antoniushütte, Eisborn
Wo sich das märkische Sauerland von seiner schönsten Seite zeigt, liegt am Ortsrand von Eisborn das Vier-Sterne Haus Hotel-Restaurant Antoniushütte. Der imposante Fachwerkbau ist ein Aushängeschild für das kleine Bergdorf.
Das Hotel spannt den Bogen von bodenständiger Gastlichkeit und Cosmopolitan- Style. Die Ausstattung der Designersuiten und Hotelzimmer gestatten den Gästen ein unbeschwertes toskanisches Lebensgefühl.
Ein herzlicher und sympathischer Service ist das besondere Markenzeichen des Hauses. Hier wird Ihr Aufenthalt zum Verwöhnurlaub.
In der Küche spielen Sauerländer Gerichte, Spezialitäten von Fisch und Meeresfrüchten , Wild, Gänse und Lämmer aus der Freilandzucht die Hauptrolle.
Fazit: Komfort und Erholung im märkischen Sauerland sowie eine hervorragend
Küche erwarten Sie im erwarten im Familien geführten Hotel Antoniushütte.
Inhaber: Familie Spiekermann-Aengenheyster
(Gast: Britta Spiekermann)
Mit einer Durchschnittsnote von 1,34 wählten die Gäste die Antoniushütte auf den 3. Platz

2. Heinrich´s Restaurant, Fröndenberg
Die heimische Küche in Perfektion, verfeinert mit einer Prise Innovation. Weniger sollten Sie nicht erwarten, wenn Sie Heinrich´s Restaurant in Fröndenberg – Frömern betreten und hier eintauchen in das anregende Ambiente für kulinarische Kultur mit Erlebnischarakter.
Küchenchef und Inhaber Heinrich Grothe begrüßt seine Gäste persönlich und stellt ihnen die Spezialitäten des Tages vor - immer frisch, kreativ und ausgefallen – niemals von der Stange. Zubereitet werden Klassiker der Küche, kombiniert mit regionalen und saisonalen Zutaten. Abwechslung ist Programm in Heinrich´s Restaurant. Hier entdecken Sie die traditionelle Tafel zwischen Ruhr und Lippe aus einem neuen Blickwinkel und die Vielfalt der Vitamine in überraschenden Varianten. Für seine Gäste steht Heinrich Grothe mit Hingabe am Herd – weil Geschmack über den Gaumen geht und Liebe durch den Magen.
Für diese „kochende Leidenschaft“ bewerteten seine Gäste das Restaurant mit einer Durchschnittsnote von 1,28.

Heinrich´s Restaurant erreiche damit den 2. Platz.
Gast: Heinrich Grothe

1. Restaurant Wielandstuben, Hamm: Restaurant des Jahres

Ob sich ein Gast in einem Restaurant wohl fühlt oder nicht, kommt ganz entscheidend auf einen guten Service an. Wenn der Gast Glück hat, trifft er auf einen solchen herausragend guten Service. Für eine exzellente Serviceleistung wurden die Wielandstuben in Hamm auch schon bei anderen Publikumspreisen ausgezeichnet.
Jürgen Fassbender führt seit mehr als 40 Jahren ein Restaurant für Genießer: mit Leidenschaft, Konzept und Konstante, ein gastronomisches Kleinod mit elegantem Interieur und sympathischer Atmosphäre.
Jürgen Fassbender beherrscht das gekonnte Spiel mit Kontrasten: so findet man in einem Raum transparente Philippe-Strack-Stühle zu handgemalter Streifentapete, in einem anderen edles Silberbesteck auf blanken Holztischen.
Auch die Küche spiegelt den kreativen Anspruch des Hauses wider. Der junge Küchenchef Daniel Voss kocht für eine überregionale Feinschmeckergemeinde sein Crossover aus klassisch-bürgerlicher und moderner Küche ohne dabei die regionale Bodenhaftung zu verlieren.
Der „ausgezeichnete“ Service unter der Leitung von Hermann Oberle sieht sich als Dienstleister am Gast und ist neben Küchenleistung und Ambiente ein wesentlicher Grund für das hervorragende Ergebnis mit dem die Gäste dieses Haus bewertet haben.
Mit der Durchschnittsnote von 1,26 erreichten die Wielandstuben den ersten Platz in der Kategorie „beliebtestes Restaurant“.
Gast: Jürgen Faßbender

Die beliebtesten Landhotels und Gasthäuser in Westfalen

10. unbesetzt
(da die Mindestzahl von 100 Bewertungskarten nicht erreicht wurde)
9. Landhaus Lindenbusch, Borken Weseke
8. Haus Pilling, Altena
7. Waldhotel Schinkenwirt, Olsberg
6. Gasthaus Klein, Netphen-Deuz

Vorgestellt und per Urkunde ausgezeichnet wurden:

5. Hürsters Kochwerkstatt, Dortmund

Der Dortmunder Stadtteil Bodelschwingh ist vor allem durch das im Jahre 1300 erbaute gleichnamige Schloss bekannt. Nur wenige hundert Meter von diesem Schloss entfernt, befindet sich in einem gastronomisch traditionsreichen Fachwerkhaus seit Dezember 2006 Hürsters Kochwerkstatt. Das alte Gasthaus von 1850 war viele Jahre die Nachrichtenbörse der Bodelschwingher, bevor es für es für andere Zwecke genutzt wurde. Nach der Totalrenovierung haben Stefan und Silke Hürster hier Ihre Kochwerkstatt eingerichtet und aus dem Gasthaus wieder einen Treffpunkt für die Bodelschwingher und andere nette Leute gemacht. Stefan und Sylke Hürster präsentieren den Gästen Ihrer Kochwerkstatt eine Erlebnisgastronomie, wie man sie sich wünscht - gutes Essen und kurzweilige Unterhaltung. In ihrer Veranstaltungsreihe „Kulturküche“ präsentieren sie gemeinsam mit bekannten Moderatoren ein kleines Kulturprogramm zur Förderung lokaler Dortmunder Kultur.
Der bekannte Dortmunder Kabarettist Fritz Eckenga (parodiert gerne Rudi Assauer auf WDR2), stellte in der Kulturwerkstatt sein Programm »Du bist Deutschland? – Ich bin Einkaufen « vor. Das gute Essen und die kurzweilige Unterhaltung haben die Gäste mit einer Durchschnittsnote von 1,37 und dem 5.ten Platz bewertet.

Gast: Stefan und Silke Hürster

4. Hotel Gnacke, Nordenau
Seit mehr als 170 Jahren beherbergt das imposante, regionstypische Fachwerkhaus in Nordenau eine behagliche Gastronomie, die bei eingefleischten Sauerlandtouristen schon längst kein Geheimtipp mehr ist. Die traditionelle Architektur und die herzliche Gastlichkeit verbinden sich zu einer einzigartigen Atmosphäre. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Vier-Sterne-Hotel weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist. Hinter den malerischen Fachwerkwänden befinden sich geräumige, behagliche Hotelzimmer und eine Wellnessabteilung, die mit einem Angebot von Ayurveda bis zur Hot-Stone Massage kaum Wünsche offen lässt. Zur großen Beliebtheit des Hotels trägt aber nicht zuletzt die hervorragende Küche des Hauses bei. Küchenchef Andy Stenzel bietet den Gästen des Hauses ein variantenreiches Angebot von deftigen Sauerländer Spezialitäten bis zur Nouvelle Cuisine. Diatwünsche der Gäste werden in schmackhafter Weise erfüllt. Ruhe und Kraft schöpfen, wandern, Rad fahren und Golfen im Sommer oder Skisport und Rodeln im Winter. In der behaglichen und komfortablen Atmosphäre des Hauses lässt sich auch ein erholsamer Urlaub verbringen.
Geschäftsleitung, Küche und Service sorgen für das perfekte Wohlbefinden der Gäste, die das Hotel Gnacke dafür mit der Durchschnittsnote von 1,36 und dem 4.ten Platz auszeichneten.

Gast: Frau Doris Bandermann

3. Landhotel Donner
Zwischen dem 1860 gegründeten Handelshaus Donner und dem beliebten Landhotel Donner liegt eine Zeitspanne von fast 150 Jahren. 1911 setzte eine Entwicklung ein, die zielgerichtet zu dem führte, was das Hotel Donner heute darstellt – ein Landhotel das Harmonie ausstrahlt und über eine exzellente Küche verfügt. Inhaber und Küchenmeister Georg Donner kommt über so renommierte Stationen wie über Averbecks Restaurant und Hotel Bomke zurück in den elterlichen Betrieb. 1998 übernimmt er hier die Leitung des Hauses.
Georg Donners Küche ist sinnenfreudig und kreativ. Frische Kräuter geben seinen Gerichten eine unverwechselbare Note. Ob frühlingsfrisch oder herbstlich deftig, ob verführerisch süß oder anregend pikant, er weiß, womit man die Raffinesse eines Gerichts stimmig betont. In eine bestimmte Richtung festlegen lässt er sich aber nicht. Keine westfälische Küche mit mediterranem Einschlag, keine klassische französische Küche und auch nicht nur eine bürgerliche Küche.
„Ich koche alles gerne, was gut ist“, so Georg Donner.
Seine Gäste fanden das so gut, dass sie ihn dafür mit einer Durchschnittsnote von 1,32 auf den 3. Platz wählten.

2. Overkamp

Das Haus Overkamp auf´m Höchsten in Dortmund ist seit über 300 Jahren ein Aushängeschild für die westfalische Gastronomie und für „Westfälische Essgeschichten“. Im Laufe der Jahrzehnte werden wohl die meisten Dortmunder, Ihre Eltern oder Großeltern mindestens einmal im Leben hier gewesen sein um zu St. Martin die legendäre, am Tisch tranchierte Gans gegessen zu haben.
Im Laufe der Jahrhunderte und vor allem in den letzten Jahren und Jahrzehnten wurde bei Overkamp ständig modernisiert, aus- und neu gebaut. Vor allem auf eine moderne leistungsfähige Küche wurde zu jeder Zeit großer Wert gelegt.
Traditionen pflegen, aber auch einmal über den Tellerrand blicken, ist die Devise der Familie. Alte westfälische Gerichte werden auf elegante Art verfeinert. Ein mediterraner Touch ist gelegentlich nicht zu verleugnen. Wer des Öfteren bei Overkamp gespeist hat, wird es gerne bestätigen: Der Küche ist es auf elegante Art gelungen, den sensiblen Bogen der Jahrhunderte alter westfälischer Tradition zur modernen Gourmetküche zu schlagen. Günther Overkamp-Klein setzt die Messlatte bei der Zusammenstellung der Speisenkarte sehr hoch an. Abwechslungsreichtum und Kreativität sind ebenso gefragt wie die enge Verbundenheit zur kulinarischen Kultur der Heimat. Der Spitzenkoch verfeinert teilweise 300 Jahre alte Rezepte mit leichteren Zutaten so, dass diese ihre typisch regionale Note nicht verlieren. Er schafft damit ganz besondere Geschmackserlebnisse.
Die Gäste haben Küchenleistung, Service und Ambiente mit der Durchschnittsnote 1,31 bewertet und Overkamp damit auf den 2.ten Platz gewählt.

1. Astenrose, Landhaus am Rothaarsteig: Landhotel/Gasthof des Jahres

Ein Geheimtipp für Ruhe suchende Individualisten, auf der Sonnenterrasse des Kahlen Astens. Das Landhaus Astenrose liegt nur wenige hundert Meter entfernt von den Neuastenberger Postwiesen, im Winter ein Mekka für Skifahrer, und dem Gipfel des Kahlen Asten.
Als Helga und Gerd Kirschbaum - Schwind das in den 1960er Jahren erbaute Bayer Ferienhaus erwarben, wurde renoviert und umgebaut. 2005 konnte dann das 4- Sterne Landhotel eröffnet werden. Es wurde ein Landhaus im mediterranen Stil, ausgestattet mit vielen liebevollen Details. Vom Panoramarestaurant hat der Gast einen tollen Blick auf den Neuastenberg. Am Abend genießt man bei netten Gesprächen gemütliche Stunden am knisternden Kamin. In der gemütlichen Ski- und Wanderhütte, im Hause oder im angrenzenden Biergarten sprechen Sie mit den Wanderern am Rothaarsteig über Ihre Erlebnisse. Lassen Sie sich einen deftigen Eintopf, das spezielle AstenRose - Wandergericht oder eine leckere Kleinigkeit schmecken.
Stichwort Speisen: Lieben Sie Traditionelles, raffiniert verfeinert? Die Küchenbrigade um Küchenchef Mario Kühnel zaubert ein abwechslungsreiches Sortiment an Köstlichkeiten. Passend zur Region, kommen auch die Liebhaber der bodenständigen, regionalen Küche voll auf ihre Kosten. Neben Wildgerichten aus den heimischen Wäldern und Forellen aus den Gebirgsbächen setzt das Küchenteam auch immer wieder ungewöhnliche Ideen um und erntet mit nicht alltäglichen Speisen und kreativer Zubereitung viel Lob bei den Gästen.
Die AstenRose erhielt soviel Lob von Ihren Gästen, dass es beim WESTFÄLISCHEN GASTRONOMIEPREIS in der Kategorie Landhotels und Gasthöfe mit der Durchschnittsnote von 1,30 für den ersten Platz reichte.
Gäste: Helga und Gerd Kirschbaum-Schwind

Für das leibliche Wohl der 150 geladenen Gäste sorgten Spitzenköche der Region:

Stefan Manier
Gut und kreativ kochen war schon die Devise bei der Köche-Vereinigung der „Jungen Wilden“, deren Mitbegründer er war und die heute noch als Freundeskreis aktiv sind . Der Winkler-Schüler Manier versteht seine Küche als Spaßküche und sieht sein Ziel als erreicht an, wenn seine Gäste beim Essen genau soviel Spaß haben wie er beim kochen. Mit Know how und viel Spaß erkochte sich der Ost-Westfale
im Ars Vivendi, dem Gourmet-Restaurant des Hotels Glashütte, einen Michelin-Stern.
Seit 2004 ist er wieder in seine alte Heimat zurückgekehrt und seitdem Mitinhaber der HOST GmbH, zu der u.a. auch das Alte Gasthaus Stromberg in Waltrop und ein Gourmet-Catering Service gehören.
Relativ neu ist sein B1 in Dortmund an der B1. Im „INHOUSE“ hat er über den Dächern von Dortmund eine großzügige Lounge-Location mit
„Geheimtippfaktor“ geschaffen. Das „B1 by Stefan Manier“ ist aromatisiert mit einem Hauch Luxus, einigen Funken funky und sehr viel Spaß nach Belieben.
Private Dining auf hohem Niveau „by Stefan Manier“.
Heute Abend ist er der Küchenchef und war verantwortlich für die
Aperitif-Häppchen.

Franz L. Lauter
Seit 25 Jahren kocht Franz Lauter in unserer Region auf Sterne-Niveau. Sieben Jahre mit einem Michelinstern ausgezeichnet und aktuell 16 Punkte im Gault Millau dokumentieren seine langjährigen gastronomischen Leistungen. Lauter sprühte immer nur so vor
Kreativität, die er oft in neue Projekte umsetzte (er war so gar einmal Produzent eines Musicals). Von diesem Ideenreichtum hat er bis heute nichts verloren. Seit 2004 ist er der gastronomische Schlossherr auf Wasserschloss Nordkirchen (dem westfälischen Versailles) und präsentiert hier bildende und kulinarische Kunst-Genüsse - als Maler und als Koch. Er ist auch gastronomischer Botschafter Westfalens in der ganzen Welt unterwegs. So kochte er z.B. für den Bundespräsidenten und für die NRW-Landesvertretung auf der EXPO in Tokio. Vor einigen Tagen erst kehrte er aus Russland zurück.
Seine neueste kulinarische Kreation ist der fruit.caviar,, den Sie heute mit Sekt genießen konnten. Inspiriert durch die Molekularküche von
Ferran Adrià, der als Papst der molekularen Küche gilt, machte Lauter seinen fruit.caviar zu einem Produkt, das heute dabei ist, sich einen Platz in den Küchen der gehobenen Gastronomie zu erobern.

Elmar Simon
Für ein Essen im Balthasar, in Paderborn, nehmen manche seiner Gäste auch schon einmal eine Anreise von über 100 Kilometern in Kauf. An seiner Kochkunst gibt es nichts zu deuteln, egal wie und wo er sie präsentiert – in seinem Restaurant, während des Liborifestes verlegt er regelmäßig seine Aktivitäten an und in ein großes Riesenrad, das vor Beginn des Volksfestes in ein Open-Air-Gourmet-Restaurant umfunktioniert wird. Ein Teil des Festplatzes wir in seine „Libori-Lounge“ verwandelt. Hier gibt es während des Festes u.a. Champagner und Currywurst.
Im Restaurant sind seine Frau Annekatrin und er ein gut eingespieltes Team.
Als gebürtiger Paderborner macht Elmar Simon keinen Hehl daraus, dass deftige westfälische Gerichte, wie Pfefferpotthast mit zu seinen Leibspeisen gehören.
Die Produkte der Region spielen, wenn auch in verfeinerter Form, bei seinen Balthasar Klassikern eine wichtige Rolle. So zählt der Hirschkalbrücken unter der Pumpernickelkruste jetzt im Herbst zu seinen Favoriten.
Die Küche des Elmar Simon kommt bei seinen Gästen so gut an, das im Balthasar Bundespolitker, Kirchenfürsten Wirtschaftskapitäne und Feinschmecker aus nah und fern zu den Gästen zählen.
In Sachen gastronomischer Kompetenz macht dem Ehepaar Simon so schnell keiner etwas vor. Sie ist Oberkellner des Jahres, er Sternekoch und das Balthasar ist mit 17 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet.
Elmar Simon hat heute für Sie die marinierte Senne-Forelle zubereitet.

Björn Freitag
Dass die 80.000 Einwohner-Stadt Dorsten eine Hochburg für die feine Küche ist, dürfte bei Feinschmeckern hinlänglich bekannt sein. Das Restaurant Goldener Anker gehört zweifelsohne zu den Spitzenrestaurants der gesamten Region. Björn Freitag formte aus dem gutbürgerlichen Gasthaus seiner Eltern ein Gourmetrestaurant und erkochte sich hier 2001 den begehrten Michelinstern, den er bis heute in ununterbrochener Folge innehat. Patron Björn Freitag gehört seit einigen Jahren zu den gesetzten Spitzenköchen in Westfalen.
Freitags Küche ist klar, ausdrucksstark und luxuriös. Vom Image des jungen Wilden hat er sich endgültig gelöst. Dass er auch überregional anerkannt und bekannt ist, unterstreichen seine diversen Fernsehshows im WDR und Kabel1. Sein kulinarisches Wissen gibt er auch gerne in anschaulicher, unterhaltender und informativer Weise bei kleinen exklusiven Kochabenden zum Besten.
Feinschmecker aus der gesamten Region geben sich in seinem gemütlichen Restaurant gerne ein Stelldichein. In allen Führern wird der junge, freundliche und kompetente Service besonders gelobt.
Für die Gäste des Abends kochte er heute den Steinbutt in Morchelsauce.

Jens Bomke
Mit Jens Bomke steht im 1874 erbauten Hotel Bomke in Wadersloh in der Restaurantküche jemand am Herd, der seinen Gästen die große Gourmetküche bietet, aber mit gleicher Liebe zur Perfektion auch die rustikale sowie die feine Regionalküche.
Der Sternekoch gehört seit vielen Jahren zu dem erlesenen Kreis der »Jeunes Restaurateurs d´Europe«, der Vereinigung junger Spitzenköche. Lernt man Jens Bomke bei öffentlichen Auftritten oder Kochevents kennen, merkt man sehr schnell, dass ihm die Liebe zum Kochen am Herzen liegt. Er gehört zu den wenigen Spitzeköchen, die nicht mit aller Macht in eine der 100 ausgestrahlten Kochsendungen (pro Woche) im Deutschen Fernsehen drängt.
Kleine Anmerkung: Gute Köche gibt´s nicht nur im Fernsehen.
Natürlich verfügt das Hotel über eine gut ausgebildete Küchenbrigade, trotzdem steht Bomke gerne und oft selbst am Herd. Da bringt ihn so schnell nicht aus der Ruhe.
Die einen bezeichnen das Haus Bomke als einen westfälischen Landgasthof, die anderen als gesuchte Gourmetadresse für die Liebhaber der französisch-mediterranen Gourmandise. Alle bescheinigen Jens Bomke aber eine außerordentlich e Heimatverbundenheit mit Westfalen, deshalb ist der Begriff »Haute Cuisine mit Bodenhaftung« die genau passende Bezeichnung für seine Küche.
Das Filet und der Sauerbraten vom Weiderind tragen seine Handschrift.

Sascha Stemberg
Er ist kein Westfale von Geburt, allen anwesenden Köchen hier im Saal aber bekannt und mit einigen von ihnen freundschaftlich verbunden.
Das er auch noch ein ausgezeichneter Koch und ein patenter Kerl ist, war für uns Grund, ihn für heute Abend einzuladen.
Seit mehr als 140 Jahren wird in Velbert, im Haus Stemberg, leidenschaftlich gekocht. Die jüngere Geschichte des Hauses beginnt im Jahr 1975, als Walter Stemberg und seine Frau Petra das Gasthaus übernehmen. Sascha Stemberg betritt 2003 die Bühne im Hause Stemberg, als er nach seinen Lehr- und Wanderjahren in der Top-Gastronomie in den elterlichen Betrieb zurückkehrt. Nun steht er in fünfter Generation am Herd des traditionsreichen Familienunternehmens. Während Vater Walter Stemberg die Gäste mit klassisch-moderner Kochkunst verwöhnt, überzeugt Sascha Stemberg durch seine weltoffene, kreative Gourmetküche. Als TV-Koch hat er sich bereits einen Namen gemacht und hat erst kürzlich gemeinsam mit Vater Walter eine neue Kochbuchserie herausgebracht.
Seine Delice von dunkler Schokolade mit Sauce Créole, confierter Ananas und Pistazieneis, bildeten heute den Abschluss auf unserer Menükarte.

Buchpremiere im Rahmen der Gala: Westfalen IV (Band IV)

Zum Autor Gerhard Besler

Von Beruf Kaufmann, aber mit einer Liebe, die mit kulinarischen Dingen im Allgemeinen und mit dem Kochen im Besonderen zu tun haben.
Heute Abend stellt er sein 8. Buch über die Region und das Kochen vor.
Seit dem Jahr 2000 hat Besler auch beruflich mit dem Kochen und der Gastronomie zu tun. Die futec AG, deren Mitinhaber er ist, betreut über 250 gastronomische Betriebe. Im Rahmen der Betreuung dieser Betriebe und vieler Projekte, lernte er im Laufe der Jahre einige zig Köche und auch deren Küchen sehr intensiv kennen. Aus dieser teilweise jahrelangen intensiven Zusammenarbeit entstanden dann Bücher und Foodkalender. Alle Publikationen spielen in Westfalen. In den Regionen und Gastronomien Westfalens kennt sich Besler aus.

Warum der neue Fotobildband über Westfalen?

Gerhard Besler: „Wir haben uns lange genug geärgert. Geärgert über teils oberflächliche und klischeehafte Darstellung Westfalens und der Menschen, die dort wohnen. Geärgert darüber, das Westfalen oft so dargestellt wird, als wenn es hier nur dunkel und nebelig ist, alte Bauern vor einer halbverfallenen Kate sitzen oder ein Schinken im Rauch hängt. Wir haben uns auch darüber geärgert, dass für viele Autoren Westfalen auch hinter Aachen noch nicht aufhört und Nudeln aus dem Wok eine westfälische Spezialität sein sollen.
Wir wollten uns nicht mehr ärgern und haben uns in Westfalen umgesehen und mit den Menschen geredet.
Wir wollten Westfalen in das richtige und zeitgemäße Licht rücken und sind dafür in viele, auch entlegene Winkel gereist.

Westfalen ist ein modernes und aufgeschlossenes Land und seine Menschen sind auch nicht in erster Linie stur. Westfalen, besonders das Ruhrgebiet hat einen unheimlich schmerzhaften Strukturwandel hinter sich gebracht. Heute ist das Land in vielen Bereichen eine moderne Industrie- und Dienstleistungsregion.
Auch die Köche im Land gehen oft neue Wege, ohne jedoch die traditionellen Gerichte zu vergessen. Der regionale Tourismus hat enorm an Bedeutung gewonnen und wird ständig weiter ausgebaut.
Lassen Sie sich von den schönen Landschaften und dem guten Essen inspirieren.
Gehen Sie mit Gerhard Besler auf eine genussvolle Reise durch alle Regionen Westfalens. Jede Region hat ihre eigene Geschichte und ihre kulinarischen Spezialitäten. Die Reise geht vom Teutoburger Wald bis in das Wittgensteiner Land. Die Geschichte Westfalens reicht vom Stamme der Falen (West-Falen) über Hermann den Cherusker bis zum Strukturwandel im Ruhrgebiet. In diesem Buch erleben Sie Westfalen aus der Luft, auf dem Wasser und begleiten den Autor auch nach „Unter Tage“.
Die kulinarische Seite spielt in allen Büchern von Gerhard Besler traditionell eine besondere Rolle. Natürlich auch in diesem Buch. Neben den Rezepten der Köche hat der Autor den regionalen Lebensmitteln, deren Herkunft und ihrer Vermarktung eine größere Rolle zugedacht.

Foto (futec/Goldstein): Die Preisträger und Köche des Abends

  

http://www.westfalen-magazin.de


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